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Tierklinik Wallner
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Hunde

Impfungen bei Hunden



Parvovirose
Diese Infektionskrankheit geht mit unstillbaren, blutigen Durchfällen, hochgradigem Flüssigkeitsverlust und Herzmuskelentzündung einher.

Staupe
Sie ist seit dem 18.Jahrhundert bekannt. Diese Virusinfektion ist nicht nur für den Hund, sondern auch für marderartige Tiere (zB.Marder, Frettchen, Nerze) ansteckend und äußert sich zu Beginn mit Fieberschüben, Husten, Nasen- u. Augenausfluß. Staupe ist durch 3 Verlaufsformen gekennzeichnet: Darm-, Lungen, und Nervenform.

Hepatitis
Die ansteckende Leberentzündung geht mit Entzündungen der oberen Atemwege, Fieber, Lymphknotenschwellungen, Müdigkeit und Brechdurchfällen einher. Diese Form der Hepatitis tritt durch die regelmäßigen Standard-Impfungen kaum noch auf.

Parainfluenza
Auch Zwingerhusten genannt, ist eine Tröpfcheninfektion welche mit trockenem, heftig und bellenden Husten, ähnlich dem Keuchhusten des Menschen, einhergeht.

Leptospirose
Die Leptospirose ist eine Zoonose d.h sie ist nicht nur für den Hund, sondern auch andere Haus u. Nutztiere sowie den Menschen ansteckend. Leptospiren sind Bakterien die zu Nachhandschwäche, Fieber, Nierenentzündungen, Durchfall und Erbrechen führen. Durch Leber und Nierenschäden führt die Krankheit nach 5-20 Tagen zum Tod.

Tollwut
Sie ist ebenfalls für andere Haustiere und den Menschen tödlich. Die Behandlung ist nach veterinärrechtlichen Bestimmungen bei Tieren verboten. Das Virus befällt Gehirn und Rückenmark und führt zu Lähmungen und immer zum Tod.



Hund

Hund

Hund
Borreliose

Das Bakterium „Borrelia burgdorferi“ wird durch Zecken übertragen. Jede 3.-4. Zecke ist in Österreich bereits infiziert und somit Überträger der „Lyme – Borreliose“. Die Krankheit äußert sich in schweren Gelenksentzündungen mit Fieberschüben und/oder Organschäden. Die Diagnose wird mit Hilfe eines Antikörpernachweises gestellt. Die Kombination aus Impfung und konsequenter Zeckenprophylaxe ist sehr zu empfehlen.

Babesiose

Der Einzeller „Babesia canis“ wird ebenfalls durch Zecken übertragen. Ursprünglich nur in Nord-und Mittelitalien, südl.Ungarn und Frankreich vorkommend gibt es mittlerweile auch Naturherde in Österreich und Deutschland. Die Krankheit verläuft zumeist akut mit hohen Fieber, Zerfall der roten Blutkörperchen (Hämolyse) und Gelbsucht. Nur mit intensiver Therapie (Bluttransfusion, Chemotherapeutika….) kann man das Leben des Hundes retten. Trotzdem ist der Verlauf oft tödlich. Die Kombination aus Impfung und konsequenter Zeckenprophylaxe ist sehr zu empfehlen.

Impfplan Hunde

Kastration

Kastration Hündin
Die Hündin erhält zuerst eine Injektionsnarkose, wird dann intubiert und an das Inhalationsnarkosegerät inkl. Sauerstoff angeschlossen. Nach der Laparotomie werden bei der Kastration der Hündin sowohl die Ovarien (Eierstöcke) als auch der Uterus (Gebärmutter) ligiert und entfernt. Die Bauchwunde wird in mehreren Schichten verschlossen. Die Entfernung der Hautnähte erfolgt 10 Tage nach der Operation.

Kastration Rüde
Beim Rüden ist keine Eröffnung des Bauchraumes notwendig. Hier werden durch einen Hautschnitt am Skrotum (Hodensack) beide Hoden entfernt. Auch hier erfolgt die Nahtentfernung 10 Tage post OP.



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